Aktuelle Infos

30 Jahre nach Tschernobyl

Vor genau 30 Jahren ereignet sich einer der schrecklichsten Momente des 20. Jahrhunderts: Der Fotograf Igor Kostin schießt vom Hubschrauber eines Freundes aus das erste Foto des Atomkraftwerks Tschernobyl nach der Explosion. In Folge dokumentiert er die verheerenden Auswirkungen der Katastrophe hautnah: Zerstörung, Krankheit und Tod. Die Folgen dieser Atomkatastrophe spüren Mensch und Umwelt bis heute. Und es könnte wieder passieren. Quelle : https://www.news.at/a/tschernobyl-30-jahre-6328870

Sono Motors präsentiert den SION am 27.07.2017

Veröffentlicht am 03.08.2017 Die Karosserie des Sion ist mit 330 Solarzellen bestückt. Diese Selbstladung des Elektroautos produziert täglich eine Reichweite bis 30 km. Naturlich kann man auch an Ladeboxen schelladen mit 50 kw und erreicht eine echte Reichweite von 250 km. Der Sion ist bidirektional. Als Hausspeicher gibt er auch Strom ab. Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=kasqD6ujGaY

Die Energiewende im Stromsektor: Stand der Dinge 2016

Veröffentlicht am 11.01.2017 Das Jahr 2016 hat für die Energiewende sowohl gute als auch schlechte Nachrichten gebracht: Einerseits ist das Stromsystem das dritte Jahr in Folge klimafreundlicher geworden, konnten sich Gaskraftwerke von Kohlekraftwerken wieder Marktanteile zurückerobern, verlief der Atomausstieg nach Plan, lieferten Erneuerbare-Energien-Anlagen so viel Strom wie nie zuvor, sank der Stromverbrauch und ist die Zustimmung der Bevölkerung zur Energiewende auf sehr hohem Niveau weiter gewachsen. Andererseits wurde Ende 2016 deutlich, dass die Gesamt-Klimagasemissionen aller Sektoren abermals gestiegen sind, die Strompreise für Haushalte 2017 erstmals die Marke von 30 Cent pro Kilowattstunde überspringen werden, und die Fortschritte so langsam erfolgen, dass die für 2020 gesetzten Ziele für Klimaschutz und Effizienz nur noch mit einer großen Kraftanstrengung zu erreichen sind. Einen Überblick über all das und noch einiges mehr liefert dieser Vortrag von Dr. Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende, mit vielen Grafiken und Daten. Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=JxNfjMjqz3k

Energietransport

Die Energieversorgung ist heute davon abhängig, dass Energie über weite Strecken verlustfrei transportiert werden kann.

Zum Beispiel in der chemischen Energie eines Gas- oder Öltankerinhalts, oder von Kohlefrachtern (g,f,s[englisch] (gas, fluid, solid)).

Dabei mag uns nicht immer bewusst sein, dass der Transport bereits mit dem Aufbau der fossilen, biogenen Energieträger vor millionen Jahren begann. Diese sind durch Fotosynthese aus Solarenergie entstanden (die Sonne ist ein Langzeit-, thermonuklearer Fusionsreaktor nicht nur für die Erde).

Diese Energie wird dann in den fossilen Energieträgern und nicht in Kabeln, sondern überwiegend in Rohrleitungen, Schiffen und LKW´s oder der Bahn, um den ganzen Erdball transportiert. Da die fossile Energie in konzentrierter Form nur an ausgesuchten Standorten auf der Erde vorkommt, hat sich auch heute schon ein Transportsystem bewährt und dieses ist zu Erhalten und nicht zu erneuern oder zu ersetzen. Der Energietransport gelingt schon heute -und auch gestern- ohne Kabel, verlustfrei.

Auch das Transportproblem der erneuerbaren Energien ist nicht neu. Die erneuerbaren Energien, z.B. aus der Wüste haben das gleiche Transportproblem, bei dem die Energie von den Landflächen des Energieüberschuss zu den Zentren des Bedarfs transportiert werden muss. Dabei gelingt der Transport über kurze Stecken in elektrischer Energie und über lange Strecken dann im Anschluss wie schon heute in der chemischen Energie, damit sich die dann daraus möglicherweise folgenden Verluste auch wirtschaftlich rechnen lassen und nicht in neuen und teuren Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung (HGÜ) die danach dann als überflüssig erachtet werden und beseitigt werden können.

Energie kann z.B. schon heute kabellos und verlustfrei transportiert werden (!?).

„Within 6 hours deserts receive more energy from the sun than humankind consumes within a year “

http://www.desertec.org/

Kurzfilm eines synthetischen Kraftstoffs, der nicht neu ist, aber der Energie z.B. aus den Wüsten nach Europa oder innerhalb Deutschland transportieren kann unter

https://www.youtube.com/watch?v=kCCKNEfN20o

Disruption schafft Undenkbares - Energiewende | Axel Berg

Veröffentlicht am 25.06.2017 Woran heute noch keiner denkt, kann Morgen schon neue Wirklichkeit sein. Utopisches verändert das Denken der Menschen und das Verhalten von Gesellschaften. Ideen können diese Veränderungen ebenso bewirken wie technische Entwicklungen. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Dr. Axel Berg zeigt das Potential der „Disruption“, der „Unterbrechung“ , die besonders in den letzten 50 Jahren Gewohntes und Selbstverständliches über den Haufen geworfen hat und auch heute unser Leben in immer kürzeren Intervallen bestimmt. Quelle : https://www.youtube.com/watch?v=9X4TedLnGYI

Pumpspeicherkraftwerke bislang vorrangig bei den besten Energiespeichern der Zukunft

Zurzeit sind Pumpspeicherkraftwerke mit deutlichem Abstand die vorrangige Form der Energiespeicherung – etwa 99 Prozent der Speicherung elektrischer Energie finden so statt. Hierbei wird überschüssiger Strom in nutzungsschwachen Zeiten dafür verwendet, Wasser in ein Becken hinaufzupumpen . Bei Bedarf zu Spitzenzeiten wird dieses Becken wieder geleert und das abfließende Wasser durch Turbinen geführt. Darüber wird dann Strom erzeugt, der vor allem zu Spitzenzeiten in das Stromnetz eingespeist wird. Der Wirkungsgrad liegt bei den meisten Pumpspeicherkraftwerken zwischen 75 und 80 Prozent – bei der Energiespeicherung nach diesem Verfahren werden somit nur 20 bis 25 Prozent der gespeicherten Energie zur Umwandlung benötigt. Ein ähnliches Konzept, das zudem das Pumpspeicherkraftwerk weiterdenkt, ist eine riesige Betonkugel tief am Meeresgrund. Durch den Druck am Meeresgrund wird ein künstliches Gefälle erzeugt. Bei wenig Stromnutzung wird die Betonkugel leer gepumpt, im Bedarfsfall strömt dann über Turbinen Meereswasser wieder in die Kugel ein. Je tiefer diese Konstruktion im Meer liegt, desto höher der Druck und auch desto höher die Energie, die gespeichert werden kann. Wie viel Energie so gespeichert werden kann, hängt von diversen Faktoren wie speicherbare Wassermenge, Abflussmöglichkeiten, Gefälle und weitere natürliche Gegebenheiten ab. Vermutet wird, dass eine 30-Meter-Kugel ungefähr 20 MW speichern kann. Quelle: https://www.agrarheute.com/joule/energie-trends/bodensee-test-mit-meeres-pumpspeicherkraftwerk-geglueckt-532436

Kurzzeitenergiespeicher

Die Idee besteht in der Entwicklung eines kabellosen, induktiven, bidirektionalen (Laden und Entladen) Energieübertragungssystem für Elektrofahrzeuge. Das System soll die stationäre Energieübertragung z.B. während des Parken oder Halten ermöglichen; ist jedoch für zukünftige Anwendungen so gestaltet, dass es flexibel auch für die Energieübertragung während der Fahrt verwendet werden kann. Dadurch soll die Verbesserung des Bedienkomforts durch automatisierte Ladeprozesse und der damit erhöhten Nutzerakzeptanz von Elektrofahrzeugen erreicht werden. Die durch kabelloses Laden erreichbare häufigere Kopplung mit dem Stromnetz ermöglicht eine verbesserte Integration in das Energieversorgungsnetz und mehr Freiheitsgrade für das Speichermanagement im intelligenten Stromnetz (Smart Grid). Des Weiteren ist die kabellose Energieübertragung eine sichere Alternative zur kabelgebundenen Energieübertragung, da keinerlei offene Kontakte und freihängende Ladekabel potenzielle Gefahren im öffentlichen Raum darstellen. Allgemein wird durch das elektrische Kurzzeitspeichersystem mit Pumpspeicherkraftwerken als mittelfristiger Energiespeicher und ein chemischer Langzeitspeichersystem auf Kohlenwasserstoffbasis in der Summe zur Anwendung vervollständigt und ersetzt so sicher fossile Energieträger.

Nordic Blue Crude will synthetischen-Diesel produzieren

PORSGRUNN, 11. Juli 2017. Das norwegische Start-up-unternehmen Nordic Blue Crude (http://nordicbluecrude.no/) will eine Technologie des Dresdner Technologieentwicklers Sunfire für die Herstellung von synthetischem Diesel im industriellen Maßstab verwenden. Nach Informationen des Unternehmens ist im ersten Schritt eine Anlage mit einer Kapazität von 10 Mio. Liter Kraftstoff geplant, später sollen es 100 Mio. Liter im Jahr werden. Nach Angaben von CEO Gunnar Holen hat sich Nordic Blue Crude das Exlusivrecht zur Nutzung der Technologie in Norwegen und Schweden gesichert. Der geplante Produktionsstandort befindet sich in Porsgrunn südwestlich von Oslo.

Die von Sunfire entwickelte reversible Elektrolyse ähnelt dem Prinzip, mit dem Bäume aus Wasser und Kohlendioxid Kohlenwasserstoffe herstellen. Der Prozess sieht vor, Wasserdampf elektrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten. Der Wasserstoff reagiert danach unter Druck und bei hoher Temperatur in Synthesereaktoren mit Kohlendioxid aus der Luft zu einem Wasserstoff-Kohlenmonoxid-Gemisch, das weiter zu langkettigen Kohlenwasserstoffen verarbeitet und verflüssigt wird. Das resultierende Produkt „Blue Crude“ besteht aus 50% Wachs, das in der Kosmetikindustrie verarbeitet werden kann, 30% als Diesel nutzbarem Mitteldestillat und 20% Rohbenzin. Der synthetische Dieselkraftstoff ist völlig schwefelfrei und weitgehend klimaneutral, da der Kohlenstoff aus dem CO2 aus der Luft statt aus fossilen Energieträgern gewonnen wird. Damit fällt die Umweltbilanz des synthetischen Kraftstoffs deutlich besser aus als bei herkömmlichem Diesel. Eine völlig „weiße Weste“ hat aber auch dieser Kraftstoff nicht, da bei der Verbrennung ebenfalls Stickoxid und Feinstaub anfallen.

Gegenüber manager-magazin.de bezifferte Holen den Investitionsaufwand für die Anlage in Porsgrunn auf 70-80 Millionen Euro. Ob tatsächlich Diesel das dominierende Endprodukt sein wird, dürfte von den Produktionskosten abhängig sein. Obwohl in Norwegen preisgünstiger Strom aus Wasserkraft zur Verfügung steht, siedelt Nordic Blue Crude den Preis pro Liter aus heutiger Sicht bei rund 2 EUR an, womit der Kraftstoff gegenüber herkömmlichem Diesel und Biodiesel nicht wettbewerbsfähig wäre. Realistischer als eine Alleinverwendung stellen sich daher die Perspektiven einer Beimischung zu traditionellem Kraftstoff dar.

Quelle

http://www.businessportal-norwegen.com/2017/07/13/nordic-blue-crude-will-synthese-diesel-produzieren/

 

 

Mehr Wasserkraft braucht das Land | Axel Berg

Am 20.08.2017 veröffentlicht Wasser löscht nicht nur den Durst sondern treibt Turbinen und damit Generatoren an, die wiederum Strom liefern. „Querbauwerke“ werden kleinere und mittlere Wasserkraftwerke genannt, die an Bächen und Flüssen die regenative Kraft des fleißenden Wassers nutzen. Deren Investoren und Betreiber stehen in der Kritik der Naturschützer und Fischer, die den Bestand der natürlichen Bewohner der Fließgewässer gefährdet sehen. Nutzen oder schützen, wie geht beides zusammen? Axel Berg, Ex-Bundestagsabgeordneter hat sich dazu Gedanken gemacht. Quelle : https://www.youtube.com/watch?v=xnxJr3gHwjY

Superkraftstoff Blue Crude als synthetischer Kraftstoff aus regenerativen Strom

Der klimaneutrale Erdölersatz "Blue Crude" wird aus Wasser und Kohlendioxid mit regenerativem Strom hergestellt. Dem Unternehmen Sunfire ist nun erstmals die industrielle Produktion im Dauerbetrieb gelungen. Das Unternehmen Sunfire -gegründet in Bremen- verwandelt Wasser und Kohlendioxid in synthetischen Kraftstoff für Verbrennungsmotoren . Erstmals ist jetzt die Produktion im Dauerbetrieb gelungen. Der Traum vom klimaneutralen Fahren rückt damit näher. Das in Bremen gegründete Technologie-Unternehmen Sunfire GmbH hat drei Tonnen des klimaneutralen Erdöl-Ersatzes „Blue Crude“ im industriellen Dauerbetrieb aus Wasser und dem Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) hergestellt. Wie die WELT AM SONNTAG berichtet, wurde damit ein Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums erfolgreich dieses Jahr abgeschlossen. „Mit Blue Crude haben wir einen CO2-neutralen Erdölersatz geschaffen, mit dem unzählige Produkte unseres Alltags hergestellt werden können, die bislang auf fossilem Öl basieren“. Mit der Technik des Unternehmens kann selbst das Treibhausgas Kohlendioxid in den Rohölersatz Blue Crude zurückgewandelt werden. Sollte sich das Verfahren durchsetzen, könnte mit Kraftstoffen aus Blue Crude der Verkehr weitgehend klimaneutral werden, ohne dass eine völlig neue Motorentechnik eingeführt werden müsste oder Klimaneutraler Strom durch einen üblichen Stromgenerator erzeugt werden, wie heute üblich bei Booten oder im Campingbereich zur autarken Strimproduktion. In zwei Jahren womöglich marktreif Noch wird Blue Crude allerdings nicht im industriellem Maßstab produziert, um fossilen Benzin, Diesel oder fossiles Kerosin vom Markt zu drängen.